14.9.04
crossover verwurstetes Klosett
Da der grenzdebile Herr F. aus D. es liebt "wenn Crossover passiert", knüpfe ich an seinen heutigen Gedanken an, denn "When things get Wurst", müssen sie ja irgendwo wieder raus. Auch bei Popstars. Seit heute weiß ich, dass es da allerdings Unterschiede gibt.
So gesehen im Tourtagebuch der Chanseuse Dido Armstrong, die unterwegs auf Tour hinter den Bühnen dieser Welt auch mal mit wenig luxuriösen Entledigungs-Thronen vorlieb nehmen musste. Doch statt sie und ihr Engelsstimmchen mit einer schlechten Erinnerung an garstig versiffte Dixi-Klos aus der Stadt zu verjagen, macht man ihr alles fein hübsch. So fühlt sich wahrscheinlich sogar das schlimmste Verdauungsproblem bei der jungen Dame wie ein Ausflug in eine kleine Oase an. Ein bunter Blumenreigen ziert das stille Örtchen, und der grüne ausgerollte Teppich mit seinem Blütenmeer scheint Frollein Dido schon vorfreudig zu empfangen. Von einem schlammigen Festival stammen diese Schnappschüsse jedefalls nicht.

Mir drängt sich jetzt natürlich die Frage auf, ob man mittels eines extra entwickelten, Düfte versprühenden Aromasystems stilecht der Optik des Klosettes gerecht wurde. Wäre doch sehr schade, wenn das liebevoll eingerichtete 00-Ensemble versaut würde durch unangenehme Stinker, die nach einem deftigen Chilli Con Carne sicher auch einer Dido entfleuchen würden. Vielleicht ist ihr die bevorzugte Behandlung aber auch viel zu peinlich, weshalb sie ihre Gefolgschaft lockend einlädt zu einer Dixi-Party, die sich gewaschen hat. Jeder darf mal. Wenn er muss. Was ich nicht weiß: macht beschriebener Umstand diese Dido jetzt sympathisch, weil sie auch ohne vornehmes Hotel-WC mit Bidet und goldenen Wasserhähnen glücklich ist? Oder unsympathisch, weil sie selbst beim Sanitärcontainer eine Extra Wurst bekommt?
Ganz sicher weiß ich aber: Ich muss jetzt auch. Und zwar diesen unsinnigen zeitverschwendenden Blogeintrag beenden. Genießt den Tag, und wenn Ihr in Düsseldorf seid, lasst Euch nicht weg wehen!
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So gesehen im Tourtagebuch der Chanseuse Dido Armstrong, die unterwegs auf Tour hinter den Bühnen dieser Welt auch mal mit wenig luxuriösen Entledigungs-Thronen vorlieb nehmen musste. Doch statt sie und ihr Engelsstimmchen mit einer schlechten Erinnerung an garstig versiffte Dixi-Klos aus der Stadt zu verjagen, macht man ihr alles fein hübsch. So fühlt sich wahrscheinlich sogar das schlimmste Verdauungsproblem bei der jungen Dame wie ein Ausflug in eine kleine Oase an. Ein bunter Blumenreigen ziert das stille Örtchen, und der grüne ausgerollte Teppich mit seinem Blütenmeer scheint Frollein Dido schon vorfreudig zu empfangen. Von einem schlammigen Festival stammen diese Schnappschüsse jedefalls nicht.

Mir drängt sich jetzt natürlich die Frage auf, ob man mittels eines extra entwickelten, Düfte versprühenden Aromasystems stilecht der Optik des Klosettes gerecht wurde. Wäre doch sehr schade, wenn das liebevoll eingerichtete 00-Ensemble versaut würde durch unangenehme Stinker, die nach einem deftigen Chilli Con Carne sicher auch einer Dido entfleuchen würden. Vielleicht ist ihr die bevorzugte Behandlung aber auch viel zu peinlich, weshalb sie ihre Gefolgschaft lockend einlädt zu einer Dixi-Party, die sich gewaschen hat. Jeder darf mal. Wenn er muss. Was ich nicht weiß: macht beschriebener Umstand diese Dido jetzt sympathisch, weil sie auch ohne vornehmes Hotel-WC mit Bidet und goldenen Wasserhähnen glücklich ist? Oder unsympathisch, weil sie selbst beim Sanitärcontainer eine Extra Wurst bekommt?
Ganz sicher weiß ich aber: Ich muss jetzt auch. Und zwar diesen unsinnigen zeitverschwendenden Blogeintrag beenden. Genießt den Tag, und wenn Ihr in Düsseldorf seid, lasst Euch nicht weg wehen!
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